xAI baut Grok zur Automatisierungs-Plattform aus
KI-generiert mit ChatGPT
xAI baut die bestehende Tasks-Funktion von Grok zu einem umfassenden Automatisierungssystem aus. Der Schritt führt Grok vom Chatbot zum handelnden Agenten, der wiederkehrende Aufgaben selbstständig erledigt.
Die Tasks-Funktion gibt es bei Grok bereits seit Mitte 2025. Sie führt Prompts zu festgelegten Zeitpunkten automatisch aus, etwa täglich oder an bestimmten Wochentagen. Genannte zeitgesteuerte Ausführung bleibt erhalten. Neu hinzukommen sollen zwei Steuerungsmöglichkeiten, die Nutzern mehr Einfluss auf jeden Ablauf geben.
Skills und freie Modellwahl
Der erste Baustein ist die Einbindung der sogenannten Skills, die xAI Mitte Mai 2026 eingeführt hatte. Skills sind wiederverwendbare Pakete aus Anweisungen, Skripten und Ressourcen, die Grok ausführen kann. Mit dem ersten Kryptoskill auf dem ClawHub erreicht das Skill-Konzept inzwischen auch die Krypto-Welt. Künftig sollen Anwender festlegen können, dass eine Aufgabe stets auf einen bestimmten Skill zurückgreift. Die wiederholte Eingabe neuer Prompts wäre damit nicht mehr nötig.
Der zweite Baustein ist die freie Wahl des KI-Modells. Bisher bietet die Tasks-Funktion nur einen Expert-Modus mit einem leistungsfähigeren Modell. Den Hinweisen zufolge sollen Nutzer künftig je nach Einsatzzweck zwischen verschiedenen Modellen wählen. Das gibt ihnen direkten Einfluss auf Kosten, Geschwindigkeit und Qualität der Ergebnisse.
Jeder große Anbieter baut Agenten
Wann und in welcher Form die Funktionen kommen, ist noch offen. Auch der Ort der Umsetzung ist unklar, etwa ob die neue Desktop-App Grok Build eingebunden wird. Der Schritt passt in ein klares Muster. Jeder große Anbieter rüstet seinen Assistenten mit Agenten-Fähigkeiten aus. OpenAI bündelt im Zuge des Umbaus von ChatGPT zur Super-App wiederverwendbare Skills und Automationen. Grok selbst ist seit dem Release auch im quelloffenen KI-Agenten OpenClaw verfügbar, konkret seit der Version OpenClaw 2026.5.18. Die Richtung ist klar. Mit der Kombination aus Zeitsteuerung, Skills und Modellwahl bewegt sich Grok weg vom reinen Chatfenster. An seine Stelle tritt ein konfigurierbarer Arbeitsbereich.
Server, KI-Modelle und Recherche kosten Geld. ClawNews ist unabhängig — hilf mit, dass das so bleibt.



