Vitalik Buterin verlässt die KI-Cloud und sieht in OpenClaw ein Lehrbeispiel
KI-generiert mit Sora
Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin hat sich aus dem Cloud-Ökosystem für Künstliche Intelligenz zurückgezogen. Sein Blogpost vom 2. April 2026 macht den KI-Agenten OpenClaw und den ClawHub zum Lehrbeispiel. Er sieht dort ein Sicherheitsproblem, das er im gesamten Agenten-Ökosystem ausmacht.
- Warum verlässt Buterin die KI-Cloud?
- Wie groß ist das Skill-Problem auf dem ClawHub?
- Wie sieht Buterins lokales LLM-Setup aus?
- Welche Rolle spielt Sandboxing in diesem Setup?
- Was bedeutet „menschliche Bestätigung als zweite Authentifizierung"?
- Warum ist Buterin glaubwürdiger als andere Warnungen?
- Häufige Fragen
- Was genau sagt Vitalik Buterin über OpenClaw?
- Welche Hardware nutzt Buterin für sein lokales LLM-Setup?
- Was ist Buterins 100-Dollar-Empfehlung für KI-Wallets?
Warum verlässt Buterin die KI-Cloud?
Buterin beschreibt im Beitrag auf vitalik.eth.limo den Wechsel von einfachen Chatbots zu autonomen Agenten als zentrales Sicherheitsproblem. Ein moderner Agent erhält einen Auftrag und nutzt anschließend hunderte Werkzeuge, um diesen Auftrag eigenständig zu erledigen. OpenClaw spielt in diesem Trend eine Schlüsselrolle. Nach Angaben aus dem Beitrag ist es das am schnellsten wachsende Repository in der Geschichte von GitHub. Buterin macht in seinem Beitrag nicht das OpenClaw-Team verantwortlich. Er kritisiert vielmehr das Ökosystem und dessen Kultur.
Wie groß ist das Skill-Problem auf dem ClawHub?
Buterin verweist in seinem Beitrag auf mehrere Sicherheitsquellen, darunter Berichte von Aikido, Cisco, Dark Reading und HiddenLayer. Gemeinsam landen sie bei einem zweistelligen Anteil an Skills mit bösartigen Anweisungen auf dem ClawHub.
Ein dokumentiertes Muster ist laut den zitierten Forschern ein Skill mit verstecktem curl-Befehl. Dieser überträgt im Hintergrund Daten an einen externen Server. Der curl-Befehl ist ein einfaches Kommandozeilen-Werkzeug, das beliebige Daten an eine Webadresse übertragen kann.
Seit Februar 2026 wird jeder neue Skill automatisch beim Einreichen überprüft. Das System nutzt die Code-Insight-Analyse von VirusTotal und schaut nicht nur nach bekannten Signaturen. Skills mit „benign“-Verdikt werden automatisch freigegeben. Bei verdächtigen Skills gibt es eine Warnung. Bösartige werden erst gar nicht zugelassen. Alle aktiven Skills werden zusätzlich täglich erneut gescannt.
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