Pack2TheRoot: Claude Opus findet zwölf Jahre alte Linux-Sicherheitslücke
KI-generiert mit ChatGPT
Das Red Team der Deutschen Telekom hat eine seit 2014 bestehende Sicherheitslücke im Linux-Software PackageKit entdeckt. Bei der Suche kam laut t3n das Sprachmodell Claude Opus von Anthropic zum Einsatz. Die Schwachstelle trägt den Namen Pack2TheRoot (CVE-2026-41651) und wurde mit einem CVSS-Score von 8,8 bewertet.
Betroffen sind die PackageKit-Versionen 1.0.2 bis 1.3.4 in den Standardinstallationen vieler Distributionen. Dazu gehören Ubuntu, Debian, Fedora und Red Hat Enterprise Linux. PackageKit ist ein Hintergrunddienst für die Paketverwaltung. Er kümmert sich um die Installation sowie um die Entfernung von Software auf System-Ebene. Ein lokaler Nutzer mit einfachen Rechten kann über die genannte Schwachstelle Pakete ohne Authentifizierung installieren oder entfernen. Daraus lassen sich Root-Rechte ableiten.
Den Anstoß lieferte eine Anomalie auf einer Fedora-Workstation. Der Befehl pkcon install funktionierte dort ohne Passwortabfrage. Daraufhin nutzte das Team Claude Opus, um die Schwachstelle gezielter zu untersuchen. Alle Funde wurden anschließend manuell verifiziert. Den Patch lieferte PackageKit-Maintainer Matthias Klumpp mit Version 1.3.5.
Die koordinierte Offenlegung erfolgte am 22. April 2026. Eine Ausnutzung hinterlässt nach Telekom-Angaben eindeutige Spuren. Der PackageKit-Daemon erleidet einen Assertion Failure und stürzt ab. Selbst nach automatischem Neustart durch systemd bleibt der Vorfall im Journal sichtbar.
Den voll funktionsfähigen Exploit hält das Team vorerst zurück, damit der Patch in den Distributionen ankommt. Auch Server mit dem Verwaltungs-Werkzeug Cockpit gelten als anfällig, da PackageKit dort eine optionale Abhängigkeit darstellt.
Der Fall stützt eine aktuelle These vieler Sicherheitsforscher. Sprachmodelle eignen sich gut für die mühsame Suche nach Logik-Fehlern in altem Code. KI ist hier Beschleuniger, kein Ersatz für eine menschliche Analyse. Die Telekom-Forscher betonen, dass jede Hypothese manuell verifiziert wurde.
In dieselbe Kerbe schlägt der aktuelle Mozilla-Vorstoß mit Claude Mythos Preview, der 271 Firefox-Schwachstellen aufdeckte. Linux-Administratoren sollten die installierte PackageKit-Version prüfen und auf eine gepatchte Version aktualisieren.
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