OpenClaw 2026.5.4: Telefon-Calls über Gemini Realtime und neuer Schutz vor Endlosschleifen
KI-generiert mit ChatGPT
Die OpenClaw-Version 2026.5.4 leitet jetzt Twilio-Calls durch die Gemini Realtime Voice Bridge. Zudem bringt das Update einen Loop-Guard mit und härtet Windows.
Das Headline-Feature betrifft Sprach-Agenten in Google Meet. Wer sich per Twilio in ein Meeting einwählt, hört OpenClaw jetzt über die Realtime Voice Bridge von Google Gemini. Der bisherige TwiML-Fallback während Realtime-Speech entfällt. Die Bridge bekommt zudem paced audio streaming, backpressure-aware buffering und barge-in queue clearing. Praktisch heißt das: Der Agent reagiert schneller, wenn jemand ihn unterbricht. Beigesteuert hat die Funktion scoootscooob via PR #77064.
Im Kern hat OpenClaw zudem einen neuen Schutz für hartnäckige Tool-Loops bekommen. Das Feature heißt Post-Compaction Loop Guard. Besagtes Feature greift ein, wenn die automatische Kontext-Kompaktierung einen Loop nicht stoppt. Sendet der Agent dreimal in Folge den exakt gleichen Tool-Call mit identischen Argumenten und Ergebnissen, schlägt der Guard zu.
Der Run bricht mit dem Marker compaction_loop_persisted ab. Außerdem ist es möglich, die Fenstergröße über tools.loopDetection.postCompactionGuard.windowSize anzupassen. Der Mechanismus ergänzt die bestehenden Erkennungen aus den Vorversionen.
Unter Windows hat das Team mehrere Optimierungen vorgenommen. Sicherheitswerkzeuge wie cmd.exe, reg.exe, icacls.exe und whoami.exe werden jetzt strikt aus dem kanonischen Windows-Installationsroot aufgelöst. Workspace-.env-Dateien können kritische Pfad-Variablen wie SystemRoot, WINDIR und LOCALAPPDATA nicht mehr überschreiben. Damit schließt OpenClaw einen Angriffsvektor auf cmd.exe, reg.exe und vergleichbare Sicherheitswerkzeuge. Beigesteuert haben die Patches mmaps und drobison00.
Des Weiteren zieht der Browser die SSRF-Prüfung vor. Screenshots aus bestehenden Tab-Sessions werden jetzt vor der Aufnahme gegen die URL-Policy abgeglichen, nicht erst bei der Antwort. Discord-Setups profitieren ebenfalls. Der Channel meldet jetzt degraded transports und Anzeichen für eine ausgehungerte Event-Loop in openclaw channels status und openclaw status --deep. Damit lassen sich sporadische Socket-Resets klar von einem gesunden Channel unterscheiden.
Über siebzig Entwickler haben am Release mitgewirkt. Das Update lässt sich via npm install -g openclaw@latest einspielen.
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