OpenClaw 2026.4.7 und 2026.4.8: Infer-Hub, Memory-Wiki und ein schneller Hotfix
Der quelloffene KI-Agent OpenClaw bringt mit der Version 2026.4.7 vier zentrale Neuerungen. Auf der Kommandozeile gibt es einen Inference-Hub. Eine Memory-Wiki speichert Wissen mit strukturierten Belegen. Dazu kommen ein Webhook-Eingang für TaskFlows sowie ein Branch-Restore-System für komprimierte Sessions.
- Was ist neu in der OpenClaw-Version 2026.4.7?
- Inference-Hub: Ein Befehl für Modell, Medien und Suche
- Memory-Wiki: Gespeichertes Wissen statt Vibes
- Webhook-getriebene TaskFlows
- Branch und Restore: Komprimierte Sessions retten
- Neue Modelle und Provider
- Sicherheits-Hardening unter der Haube
- Hotfix: Warum 2026.4.8 schon Stunden später folgte
- Einordnung
- Häufige Fragen
- Wer muss bei diesem Doppel-Release dringend handeln?
- Welche bestehenden Kommandos ersetzt openclaw infer?
- Verdrängt die Memory-Wiki die bisherige Memory-Schicht?
Wenige Stunden später folgte mit der 2026.4.8 ein Hotfix. Ein Packaging-Problem in der ursprünglichen Version hatte mehrere Channel-Erweiterungen lahmgelegt.
Die Liste im Tweet liest sich wie ein Querschnitt durch die strategischen Baustellen der vergangenen Wochen. Die Änderungen im offiziellen Changelog gehen aber weit darüber hinaus. Sie betreffen die Agenten-Laufzeit ebenso wie die Anbindung an externe Provider.
Was ist neu in der OpenClaw-Version 2026.4.7?
Die 2026.4.7 führt einen einheitlichen Inference-Hub auf der Kommandozeile ein. Dazu kommen eine persistente Memory-Wiki mit strukturierten Belegen und ein Branch-Restore-System für komprimierte Sessions. Das Update richtet sich an Nutzer, die OpenClaw lokal als persönlichen Assistenten oder in Automatisierungs-Pipelines betreiben.
Inference-Hub: Ein Befehl für Modell, Medien und Suche
Die wichtigste Neuerung auf der Kommandozeile heißt openclaw infer. Laut Release-Notes ist sie als zentraler Hub für provider-gestützte Inferenz-Workflows angelegt. Sie deckt Modell-Aufrufe, Medien-Generierung, Web-Suche und Embeddings ab. Bisher waren diese Funktionen über verschiedene Tools und Plugin-Pfade verteilt.
OpenClaw wechselt zudem automatisch zwischen Bild-, Musik- und Video-Providern, wenn ein Anbieter ausfällt. Das System übersetzt Größen-, Aspect-Ratio-, Auflösungs- und Dauer-Hinweise dabei auf die nächste unterstützte Variante des Ziel-Anbieters. Auch ein Modus für Video-zu-Video-Workflows ist neu.
Für die Fehlersuche im Alltag ist die zugehörige Fix-Reihe relevanter, als sie klingt. Das Team hat unter anderem TTS-Overrides repariert. Profilbasierte Gateway-TTS-Präferenzen werden wieder korrekt aufgelöst. Außerdem behebt das Release einen Drift zwischen infer-Aufrufen aus Agenten und solchen aus der CLI.
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