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Über 500 KI-Modelle zur Auswahl: Welches lohnt sich für OpenClaw wirklich?

Stephan Skrobisch 27. März 2026 7 Min.

Der quelloffene KI-Agent OpenClaw unterstützt in Version 2026.3.7 über 500 KI-Modelle von mehr als 20 Anbietern. Die Spanne reicht von kostenlosen Open-Source-Modellen bis zu Spitzenmodellen mit Kontextfenstern von über drei Millionen Token. Das Kontextfenster bestimmt, wie viel Text ein Modell gleichzeitig verarbeiten kann, vergleichbar mit dem Kurzzeitgedächtnis. Token sind die Texteinheiten, die ein Sprachmodell verarbeitet. Ein Token entspricht etwa vier Zeichen. Für Einsteiger ist die Auswahl überwältigend. Dieser Artikel ordnet die Modelllandschaft ein und zeigt, welches Modell für welchen Einsatzzweck die richtige Wahl ist.

Hinweis

Für den Einstieg reichen Gemini 2.5 Flash (kostenlos) oder GPT-4o Mini (wenige Cent). Als Allrounder bieten Claude Sonnet 4.6 und GPT-5.2 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Für maximale Qualität: Claude Opus 4.6. Für Coding: GPT-5.3-Codex. Für Privatsphäre: lokale Modelle über Ollama. Alle Preise und eine Vergleichstabelle mit 12 Modellen stehen im Artikel.

Was OpenClaw alles unterstützt

Der Befehl openclaw models list --all zeigt die vollständige Liste aller verfügbaren Modelle. Darunter sind Direktanbindungen an die großen Anbieter: OpenAI, Anthropic, Google, xAI, Mistral, DeepSeek, Kimi, MiniMax und Meta.

Zusätzlich gibt es Aggregatoren. Das sind Dienste, die mehrere Anbieter unter einem einzigen API-Key (einem persönlichen Zugangscode für den jeweiligen Dienst) bündeln. OpenRouter ist der bekannteste. Daneben unterstützt OpenClaw auch Amazon Bedrock, Azure OpenAI, Google Vertex, den Vercel AI Gateway und GitHub Copilot als Zugangswege. Ein und dasselbe Modell taucht deshalb oft mehrfach auf. Claude Opus 4.6 ist über Anthropic direkt, über OpenRouter, über Amazon Bedrock und über Google Vertex verfügbar. Das Modell ist identisch, der Zugangsweg und die Abrechnung unterscheiden sich.

Neu in der Liste sind Google Antigravity (die Coding-Agenten-Plattform von Google, vergleichbar mit Claude Code) und OpenCode als eigenständige Provider. Beide bieten eigene Modell-Routings an.

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