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OpenClaw 2026.3.24: Microsoft Teams, Skill-Management und bessere OpenAI-Kompatibilität

Stephan Skrobisch 26. März 2026 3 Min.

OpenClaw v2026.3.24 kommt mit nativer Unterstützung für Microsoft Teams. KI-Agenten lassen sich damit erstmals direkt in Unternehmens-Chats nutzen. Zudem enthält der Release ein überarbeitetes Skill-Management, erweiterte OpenAI-kompatible Endpunkte und einen Sicherheitsfix. Die Aktulaisierung wurde am 25. März 2026 auf GitHub veröffentlicht.

Was ändert sich bei Microsoft Teams?

Die auffälligste Neuerung ist die vollständige Migration auf das offizielle Microsoft Teams SDK. OpenClaw unterstützt jetzt Streaming-Antworten in Einzelchats, Willkommenskarten mit Prompt-Vorschlägen, Feedback-Buttons und native KI-Kennzeichnungen. Nachrichten lassen sich nachträglich bearbeiten und löschen. Mit der kürzlich vorgestellten NemoClaw-Plattform von NVIDIA wird der Einsatz von KI-Agenten im Unternehmen realistischer.

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Wie funktioniert das neue Skill-Management?

Das Skill-Management im Control UI wurde überarbeitet. Neue Status-Filter (All, Ready, Needs Setup, Disabled) ersetzen die bisherigen Inline-Karten. Jeder Skill zeigt jetzt in einem Detail-Dialog seine Abhängigkeiten, einen Toggle zum Aktivieren und eine API-Key-Eingabe. Sieben mitgelieferte Skills wie coding-agent, weather und trello bringen zusätzlich One-Click-Installationsrezepte mit. Die CLI meldet fehlende Abhängigkeiten ab sofort als „Needs Setup“ statt „Missing“ und zeigt an, wo der API-Key gespeichert wird.

Was bringt die OpenAI-Kompatibilität?

Alle Nutzer, die OpenClaw als Backend für andere Clients nutzen, erhalten mit dem Update erweiterte OpenAI-kompatible Endpunkte. Das Gateway unterstützt jetzt /v1/models, /v1/embeddings und leitet explizite Modell-Overrides durch /v1/chat/completions und /v1/responses weiter. Das verbessert die Kompatibilität mit der alternativen Chat-Oberfläche Open WebUI und den RAG-Pipelines.

Weitere Änderungen betreffen Slack, Discord und die Container-Verwaltung. Slack bekommt interaktive Reply-Buttons. Discord-Threads können sich jetzt per LLM automatisch sinnvolle Namen geben lassen. Der neue CLI-Parameter --container führt Befehle direkt in laufenden Docker- oder Podman-Containern aus.

Welche Sicherheitslücke wurde geschlossen?

Der Release schließt eine Lücke im Sandbox-Medienversand. Die Sandbox ist bei OpenClaw die isolierte Umgebung, in der der Agent Dateien und Befehle verarbeitet. Outbound-Aktionen konnten über mediaUrl– und fileUrl-Aliase die Medien-Root-Beschränkungen besagter Sandbox umgehen. Dazu behebt die v2026.3.24 Probleme mit WhatsApp sowie Telegram. Außerdem sind die Docker-Setup-Schleifen bei Neuinstallationen Geschichte. Erst im Release 2026.3.13 hatte das Projekt den Zugriff auf laufende Chrome-Sitzungen eingeführt. Wir haben die Sicherheitsrisiken von OpenClaw bereits ausführlich analysiert.

Insgesamt haben zwölf Entwickler zu diesem Release beigetragen. Das Update lässt sich wie gewohnt über npm install -g openclaw@latest installieren.

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