OpenAI startet Workspace Agents in ChatGPT für Teams
KI-generiert mit ChatGPT
OpenAI hat am 22. April 2026 Workspace Agents als Research Preview veröffentlicht. Die geteilten KI-Agenten laufen auf Codex und übernehmen mehrstufige Aufgaben in Teams. Sie sind in ChatGPT Business, Enterprise, Edu und Teachers verfügbar. Bis zum 6. Mai 2026 waren sie kostenlos, nun greift ein Credit-Modell.
- Was Workspace Agents technisch sind
- Verfügbarkeit, Preise, Einschränkungen
- Codex als Plattform
- Drei Anbieter, drei Strategien
- Wo OpenClaw bleibt
- Häufige Fragen
- Was unterscheidet einen Workspace Agenten von einem Custom GPT?
- Welche Admin-Rechte werden für Workspace Agenten benötigt?
- Wie funktioniert das Credit-Modell seit dem 6. Mai 2026?
Mit Workspace Agents verschiebt OpenAI ChatGPT vom persönlichen Assistenten zur geteilten Automatisierungsplattform. Ein Team baut einen Agenten einmal, mehrere Mitarbeiter nutzen ihn gemeinsam. Der Agent läuft in der Cloud weiter, auch wenn niemand vor dem Bildschirm sitzt. Laut Ankündigung im OpenAI-Blog sind die Agenten eine Weiterentwicklung der bisherigen Custom GPTs.
Was Workspace Agents technisch sind
Die Basis ist Codex, das Coding-Modell von OpenAI. Codex stellt jedem Agenten eine eigene Cloud-Umgebung mit Dateien, Werkzeugen und Speicher bereit. Der Agent kann Code schreiben und ausführen, verbundene Apps nutzen und Inhalte über mehrere Schritte hinweg verarbeiten. Das geht deutlich über das hinaus, was Custom GPTs bisher leisten.
Workspace Agents werden über einen Konversations-Builder angelegt. Der Nutzer beschreibt einen Workflow in natürlicher Sprache, ChatGPT zerlegt ihn in Schritte und schlägt passende Werkzeuge vor. Vorlagen für Finance, Sales, Marketing und IT decken laut Hilfeseite häufige Anwendungsfälle ab. Die fertigen Agenten lassen sich per Zeitplan starten oder direkt in Slack einbinden.
OpenAI führt fünf Beispiele aus dem eigenen Unternehmen an. Ein Software-Reviewer prüft Tool-Anfragen gegen interne Richtlinien und legt IT-Tickets an. Ein Lead-Agent recherchiert eingehende Anfragen und entwirft Folge-Mails. Ein Wochenmetriken-Agent zieht freitags Daten und erstellt einen Bericht.
Verfügbarkeit, Preise, Einschränkungen
Workspace Agents starten als Research Preview. Dabei handelt es sich um kein finales Produkt. Der Zugang ist auf vier Tarife begrenzt. Neben ChatGPT Business stehen sowohl Enterprise als auch Edu sowie Teachers zur Verfügung. Plus, Pro und Free bleiben außen vor. Bis zum 6. Mai 2026 läuft die Vorschau kostenlos. Danach greift ein Credit-Modell, dessen genaue Konditionen aktuell nicht bekannt sind.
Eine wichtige Einschränkung betrifft jedoch große Konzerne. Besagte Enterprise-Kunden mit Enterprise Key Management bekommen zum Start keine Workspace Agents. Bei Enterprise und Edu sind die Agenten standardmäßig deaktiviert. Bei Business gibt es laut OpenAI keine entsprechende Freigabe.
Für sensible Schritte lässt sich eine Genehmigungsschwelle setzen. Ein Agent kann angewiesen werden, vor dem Versand einer E-Mail oder dem Bearbeiten einer Tabelle eine Freigabe einzuholen.
Zudem stellt sich die Frage, wer sehen darf, was die Agenten machen. OpenAI hat dafür laut The New Stack eine Compliance-API ausgeliefert. Besagte API sorgt dafür, dass die Konfiguration sowie Updates und Läufe jedes Agenten für Admins sichtbar werden.
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