Grok 4.5: SpaceXAI startet Modell der Opus-Klasse ohne EU-Zugang
KI-generiert mit ChatGPT
SpaceXAI hat das Sprachmodell Grok 4.5 veröffentlicht. Elon Musk beschreibt es als „Opus-Klasse”. In der EU ist das Modell zum Start nicht verfügbar. Im KI-Agenten OpenClaw bleibt Grok 4.3 die Standardwahl.
Grok 4.5 ist der erste Release seit dem Börsengang von SpaceXAI, das bis Anfang Juli noch xAI hieß. SpaceXAI positioniert das Modell als Arbeitstier für die Programmierung, Büroaufgaben, Recherche und Texte. Trainiert wurde es auf GB300-Chips von NVIDIA, mit Sitzungsdaten aus der Entwicklungsumgebung Cursor. Der Preis liegt bei 2 US-Dollar pro Million Eingabe-Token und 6 US-Dollar pro Million Ausgabe-Token.
Das Etikett „Opus-Klasse” stammt von Musk selbst und ist somit kein neutraler Messwert. Auf X nennt er das Modell „roughly comparable to Opus 4.7, but much faster”. Das aktuelle Spitzenmodell von Anthropic ist Opus 4.8. In den von SpaceXAI selbst veröffentlichten Benchmarks liegt Grok 4.5 meist hinter Claude Fable 5, bei SWE Marathon aber davor. Gegenüber GPT-5.5 fällt das Ergebnis ebenfalls gemischt aus.
Eine Modellkarte liegt zum Start nicht vor, SpaceXAI veröffentlichte nur Benchmark-Zahlen. Eine Modellkarte dokumentiert Training, Grenzen und Sicherheitstests eines Modells. Belastbare Vergleichszahlen liefert dagegen der Cyber-Benchmark rund um GLM 5.2.
Für den Einsatz in OpenClaw gilt eine Einschränkung. Die Anbindung von Grok per Abo besteht zwar seit Mai 2026, der gebündelte xAI-Katalog von OpenClaw kennt Grok 4.5 aber noch nicht, wie ein Eintrag des Projekts auf GitHub zeigt. Über das normale Setup lässt sich das Modell deshalb nicht auswählen, die Standardmatrix läuft weiter auf Grok 4.3. Ein Patch für den Katalog liegt bereits vor, der zugehörige Eintrag im Projekt ist geschlossen.
Hintergrund der Zurückhaltung ist die Regionalsperre. Grok 4.5 ist für die EU-Konsole nicht freigeschaltet, der Start wird für Mitte Juli 2026 erwartet. Eine fest hinterlegte Standardeinstellung bremst neue Installationen in der EU aus. Das Projekt begründet dies in der zugehörigen Beschreibung.
Nach Angaben von SpaceXAI erreicht das Modell rund 80 Token pro Sekunde bei etwa doppelter Token-Effizienz. Damit steigt SpaceXAI in den Wettbewerb um schnelle und günstige Modelle ein. Denselben Trend markiert der Kauf von Cursor durch SpaceX.
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