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Gemini Spark: 24/7-Agent von Google

Stephan Skrobisch 2. Juni 2026 2 Min.

Google hat auf der I/O 2026 Gemini Spark vorgestellt und startet jetzt den breiteren Beta-Rollout. Spark ist ein persönlicher KI-Agent, der rund um die Uhr auf Google-Cloud-Servern läuft. Besagter Agent arbeitet im Hintergrund weiter, auch wenn das Handy und der Laptop ausgeschaltet sind.

Laut Google läuft Spark auf Gemini 3.5 Flash sowie der Antigravity-Plattform. Der Agent kennt drei Modi: Tasks für mehrstufige Aufträge, Skills für wiederverwendbare Anweisungen und Schedules für zeitgesteuerte Abläufe. Native Verbindungen zu Gmail, Kalender, Drive, Docs und Sheets sind standardmäßig deaktiviert. Laut TechCrunch lässt sich Spark über das offene Protokoll MCP an weitere Dienste anbinden.

Google nennt zudem konkrete Einsatzszenarien für seinen KI-Agenten. Spark fasst die Inbox zusammen, plant Reisen aus zusammenhängenden E-Mail-Ketten und verfolgt offene Rechnungen. Außerdem fragt der Agent laut Google vor größeren Aktionen nach und soll unter Aufsicht des Nutzers laufen.

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Cloud-Agent gegen lokalen Agenten

Für ClawNews-Leser ist der Architektur-Unterschied zu OpenClaw relevant. Spark ist ein proprietärer Cloud-Agent auf der Google-Infrastruktur. OpenClaw läuft lokal beim Nutzer. Beide verfolgen unterschiedliche Ansätze, ähnlich wie beim Vergleich von Claude Computer Use und OpenClaw.

Der Rollout läuft schrittweise. Trusted Tester haben bereits Zugang. Abonnenten von AI Ultra in den USA folgen in Kürze. Spark ist laut TechTimes in beiden Ultra-Stufen enthalten, vorerst aber nur in den USA verfügbar. Für den DACH-Markt ist Spark erst einmal nicht geplant. Eine Mac-App mit lokalem Dateizugriff folgt im Sommer.

Parallel stellte Google die Ultra-Tarife um. Der bisherige Abopreis sank von 250 auf 200 US-Dollar pro Monat. Zusätzlich führte der Suchmaschinenanbieter eine günstigere Ultra-Stufe für 100 US-Dollar monatlich ein. Die festen Tageslimits ersetzte das Unternehmen durch eine Abrechnung nach Rechenaufwand.

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