Gemini soll Abos von Drittanbietern in Antworten einbeziehen
KI-generiert mit ChatGPT
Google will Gemini stärker mit externen Diensten verknüpfen. Hinweise aus einer noch nicht freigeschalteten Vorabversion deuten auf eine neue Funktion hin. Der KI-Assistent könnte künftig kostenpflichtige Abos von Drittanbietern in seine Antworten einbeziehen. Gemini würde damit zu einer Schnittstelle für Inhalte, die bisher hinter fremden Paywalls lagen.
Die Hinweise in der Vorabversion stammen vom Branchendienst TestingCatalog. Ein neuer Hinweistext soll Nutzer darüber informieren, dass Gemini Inhalte aus kostenpflichtigen Abonnements bevorzugt nutzt, um bessere Ergebnisse zu liefern. Ähnliche Formulierungen gibt es in den Gemini-Einstellungen bereits, bisher aber nur für Dienste von Google selbst.
Mehr Kontrolle für Nutzer
Eine zusätzlich entdeckte Funktion geht noch weiter. Nutzer sollen künftig festlegen können, welche Informationen Gemini aus verbundenen Anwendungen verwenden darf. Darauf deutet eine bereits vorhandene, noch funktionslose Schaltfläche hin. TestingCatalog vermutet dahinter eine feinere Steuerung. Nutzer könnten so für jede verbundene Anwendung einzeln festlegen, welche Daten für Gemini freigegeben werden. Einzelne Apps ließen sich so gezielt von der Datennutzung ausschließen.
Überraschend wäre der Schritt nicht. Erst vor wenigen Tagen hatte Google nach der Einführung der Konnektoren die Anbindung des Design-Dienstes Canva für mehr Nutzer freigeschaltet. Besagte Schnittstellen erlauben Gemini einen direkten Zugriff auf Inhalte aus externen Anwendungen. Andere Anbieter gehen einen ähnlichen Weg, etwa als Anthropic Claude mit Photoshop, Blender und Ableton verband. Mit Funktionen wie der Erzeugung von Word- und Excel-Dateien per Prompt zielt Google auf mehr Alltagsnutzen.
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