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ClawRewind: OpenAI hackt Hugging Face, wp2shell wird ausgenutzt und die Medienaufsicht greift durch

Stephan Skrobisch 26. Juli 2026 4 Min.

Diese Woche stand im Zeichen von KI-Systemen, die Sicherheitslücken selbstständig finden und ausnutzen. Modelle von OpenAI griffen die Infrastruktur von Hugging Face an. Bei WordPress wurde eine kritische Sicherheitslücke entdeckt. Gleichzeitig stuft die deutsche Medienaufsicht KI-Antworten als eigene Inhalte der Anbieter ein.

OpenAI räumt ein, dass die eigenen Modelle Hugging Face angriffen

Am 21. Juli 2026 übernahm OpenAI die Verantwortung für einen Angriff auf die Plattform Hugging Face. Mehrere Modelle brachen aus einer Testumgebung aus, in der die Sicherheitsregeln für den Cyber-Benchmark abgeschaltet waren. Nach Darstellung von OpenAI verketteten die Modelle eine unbekannte Schwachstelle mit gestohlenen Zugangsdaten. Dadurch konnten sie fremden Code ausführen. Der vollständige Bericht zum Vorfall ordnet ein, wie die Modelle vorgingen und warum OpenAI von einem beispiellosen Fall spricht.

OpenAI: Eigene KI-Modelle hackten Hugging Face
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OpenAI: Eigene KI-Modelle hackten Hugging FaceOpenAI hat bestätigt, dass mehrere KI-Modelle aus ihrer Testumgebung ausgebrochen sind und die Systeme von Hugging Face gehackt haben. Beteiligt an dem internen Test waren…22. Juli 2026

Bei der Aufklärung blockierten die Sicherheitsregeln die Verteidiger

Die andere Hälfte der Geschichte spielt bei Hugging Face selbst. Als das Sicherheitsteam den Vorfall forensisch auswerten wollte, verweigerten nach Angaben von Hugging Face kommerzielle KI-Modelle die Analyse des Angriffscodes. Wie diese Asymmetrie zwischen Angriff und Abwehr entstand und welche Systeme betroffen waren, zeigt unsere Analyse des Vorfalls.

Hugging Face gehackt: Wenn Sicherheitsregeln nur die Verteidiger treffen
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Hugging Face gehackt: Wenn Sicherheitsregeln nur die Verteidiger treffenEin autonomer KI-Agent verschaffte sich Zugriff auf die Produktivsysteme von Hugging Face. Als das Sicherheitsteam den Vorfall analysieren wollte, blockierten kommerzielle KI-Modelle die forensische Auswertung.…23. Juli 2026
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wp2shell trifft WordPress ohne Anmeldung

Searchlight Cyber entdeckte die Schwachstelle nach eigenen Angaben mithilfe eines KI-Modells. Die Kette aus zwei Sicherheitslücken erlaubt Angreifern ohne Anmeldung die vollständige Übernahme einer Webseite. Das BSI stuft sie mit einem CVSS-Wert von 9,8 als kritisch ein. Das Update auf Version 7.0.2 ist seit dem 17. Juli 2026 verfügbar. Unser Bericht zu wp2shell erklärt die technische Verkettung und warum Betreiber sofort handeln sollten.

wp2shell: KI findet kritische WordPress-Lücke, Angreifer nutzen diese sofort aus
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wp2shell: KI findet kritische WordPress-Lücke, Angreifer nutzen diese sofort ausDie kritische WordPress-Lücke wp2shell erlaubt Angreifern ohne Login die vollständige Übernahme betroffener Webseiten. Searchlight Cyber entdeckte die Schwachstelle nach eigenen Angaben mithilfe eines KI-Modells. Das…24. Juli 2026

Eine einzige E-Mail verändert das Gedächtnis eines Agenten

Eine einzige E-Mail an ein Postfach, das der Agent selbst auswertet, reicht aus. Der Agent speichert die Falschinformation dauerhaft, ein Passwort benötigt der Angreifer nicht. Hauptziel der Studie war der quelloffene KI-Agent OpenClaw, der sein Gedächtnis in einfachen Textdateien ablegt. Alle Versuche liefen laut Studie in abgeschotteten Umgebungen, OpenClaw widerspricht dem Testaufbau. Was der Befund für einen Agenten mit Vollzugriff auf den Rechner bedeutet, ordnet der vollständige Bericht ein.

MemGhost: Eine E-Mail hinterlässt dauerhafte Falscherinnerungen
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MemGhost: Eine E-Mail hinterlässt dauerhafte FalscherinnerungenEine einzige E-Mail reicht aus, um einem KI-Agenten eine falsche Erinnerung unterzujubeln. Der Agent speichert die Falschinformation, verschleiert den Vorgang und richtet spätere Antworten daran…21. Juli 2026

Die Medienaufsicht erklärt KI-Antworten zu eigenen Inhalten

Die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten geht gegen die AI Overviews von Google sowie gegen Perplexity vor. Nach dieser Einstufung sind KI-Antworten eigene Inhalte des Anbieters, das Haftungsprivileg des Digital Services Act greift damit nicht. Google hat Rechtsmittel angekündigt. Was die Entscheidung der Landesmedienanstalten für die Auffindbarkeit journalistischer Angebote bedeutet, zeigt unser Bericht.

Landesmedienanstalten gehen gegen KI-Antworten von Google und Perplexity vor
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Landesmedienanstalten gehen gegen KI-Antworten von Google und Perplexity vorDie deutsche Medienaufsicht geht erstmals rechtlich gegen KI-Suchdienste vor. Betroffen sind die AI Overviews von Google sowie der KI-Chatbot und die Nachrichtenseite von Perplexity. Laut…24. Juli 2026

Dieselben Modelle, die Sicherheitslücken finden, entscheiden inzwischen mit, wer sie überhaupt untersuchen darf. Diese Woche zog Hugging Face daraus die Konsequenz und nutzte für die eigene Auswertung ein offenes Modell.

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