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ClawRewind: Cursor löscht, ein Agent gründet eine Firma und Linus Torvalds zieht die Notbremse

Stephan Skrobisch 31. Mai 2026 3 Min.

Diese Woche zeigte, was passiert, wenn KI-Agenten zu viele Rechte haben. Ein Agent löschte eine komplette Produktivdatenbank in neun Sekunden. Ein weiterer soll sogar eine Firma gegründet haben. Gleichzeitig wehrt sich die Open-Source-Welt gegen die Last automatisierter Bug-Reports. Dazwischen ruderte Anthropic bei OpenClaw zurück und Elon Musk räumte unter Eid ein folgenschweres Detail zum Training von Grok ein.

Ein Agent löscht eine Datenbank in neun Sekunden

Der drastischste Fall der Woche kam von Cursor. Ein KI-Agent löschte die komplette Produktivdatenbank des Anbieters PocketOS. Der Vorfall zeigt, wie schnell aus weitreichenden Zugriffsrechten ein Totalschaden wird. Wer einem Agenten Schreibrechte auf seiner Produktivumgebung erteilt, gibt ihm auch die Möglichkeit, alles zu zerstören. Die Rekonstruktion des Vorfalls macht sichtbar, wo die Zugriffskontrollen versagt haben.

Cursor löscht PocketOS-Datenbank in neun Sekunden: Wenn ein KI-Agent zu viel darf
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Cursor löscht PocketOS-Datenbank in neun Sekunden: Wenn ein KI-Agent zu viel darfIm April 2026 löschte ein KI-Coding-Agent von Cursor auf Basis von Claude Opus 4.6 die Produktivdatenbank des Software-Startups PocketOS. Beim Infrastruktur-Anbieter Railway verschwanden zudem sämtliche…29. Mai 2026

Wenn ein KI-Agent eine Firma gründet

Ein KI-Agent mit dem Namen Manfred Macx soll das Unternehmen ClawBank gegründet haben. Die Geschichte klingt zunächst nach einem Meilenstein für autonome Agenten. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Unsere Einordnung des Falls Manfred trennt belegbare Fakten von bloßen Behauptungen.

KI-Agent gründet Firma: Der Fall Manfred und die Grenze echter Autonomie
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KI-Agent gründet Firma: Der Fall Manfred und die Grenze echter AutonomieDas auf KI-Agenten spezialisierte Infrastrukturprojekt ClawBank meldet einen ungewöhnlichen Meilenstein: Der KI-Agent Manfred soll laut Aussagen des Unternehmens als erste KI autonom eine US-Firma gegründet…28. Mai 2026
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Anthropic rudert bei OpenClaw zurück

Anthropic erlaubt die Nutzung des quelloffenen KI-Agenten OpenClaw wieder mit bestehenden Claude-Abos. Erst vor Wochen hatte das Unternehmen Drittanbieter-Tools von seinen Abo-Modellen ausgeschlossen. Hinter der Kehrtwende stehen neue Agent-SDK-Credits, deren monatlicher Wert je nach Tarif zwischen 20 und 200 US-Dollar liegt. Was die Rolle rückwärts für OpenClaw-Nutzer bedeutet, beantwortet unsere Analyse der Agent-SDK-Credits.

Anthropic erlaubt OpenClaw wieder mit Claude-Abos: Was hinter den Agent-SDK-Credits steckt
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Anthropic erlaubt OpenClaw wieder mit Claude-Abos: Was hinter den Agent-SDK-Credits stecktAnthropic nimmt die im April 2026 verhängte Sperre für OpenClaw und andere Drittanbieter-Agenten teilweise zurück. Ab dem 15. Juni 2026 bekommen zahlende Claude-Abonnenten ein separates…26. Mai 2026

Torvalds zieht die Notbremse

Linus Torvalds hat genug von KI-generierten Bug-Reports. Die Security-Mailingliste des Linux-Kernels wird von automatisierten Fehlermeldungen überrannt. Torvalds zog die Notbremse und führte neue Regeln gegen den KI-Spam ein. Der Fall zeigt, dass Open-Source-Maintainer an ihre Belastungsgrenze kommen. Die Details zu den neuen Regeln zeigen, wie es jetzt weitergeht.

Torvalds zieht die Notbremse: KI-Bug-Reports machen Linux-Security-Liste unbeherrschbar
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Torvalds zieht die Notbremse: KI-Bug-Reports machen Linux-Security-Liste unbeherrschbarLinus Torvalds hat die private Security-Mailingliste des Linux-Kernels für „fast vollständig unbeherrschbar“ erklärt. Anlass war seine wöchentliche Statusmail zum Release Candidate 4 von Linux 7.1.…28. Mai 2026

Musk räumt ein folgenschweres Detail ein

Vor Gericht in Oakland räumte Elon Musk unter Eid ein folgenschweres Detail ein. Nach eigener Aussage hat sein Unternehmen xAI das Modell Grok teilweise mithilfe von Modellen von OpenAI trainiert. Die Aussage fiel im laufenden Prozess und dürfte über den Einzelfall hinaus Folgen haben. Was Musk genau gesagt hat, zeigt unser Bericht zum Oakland-Prozess.

Musk gesteht unter Eid: xAI hat Grok mit OpenAI-Modellen trainiert
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Musk gesteht unter Eid: xAI hat Grok mit OpenAI-Modellen trainiertElon Musk hat unter Eid eingeräumt, dass seine Firma xAI das Modell Grok per Distillation auf OpenAI-Modellen trainiert hat. Die Aussage fiel im Kreuzverhör des…28. Mai 2026

Außerdem auf ClawNews

Die Woche hatte mehr zu bieten als die genannten fünf Meldungen. Der Rest im Überblick.

Fünf Tage, fünf Baustellen rund um KI-Agenten. Die Technik entwickelt sich schneller als die Regeln, die sie kontrollieren sollen.

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