Claude Opus 5: Wie stark ist das günstige Spitzenmodell wirklich?
KI-generiert mit ChatGPT
Anthropic hat Claude Opus 5 veröffentlicht. Bei biologischer Forschung und offensiver Cybersicherheit ordnet das Unternehmen das Modell jedoch hinter Claude Mythos 5 ein. Im Bereich Biologie stützen die eigenen Messwerte diese Einschätzung nicht. Die Cyber-Benchmarks der System Card bestätigen diese dagegen deutlich.
- Was Opus 5 in den Benchmarks leistet
- Warum die Cyber-Sperren seltener greifen
- Was das Cyber Verification Program verlangt
- Was die Risikoprüfungen ergeben
- Was die Cyber-Ranges des UK AI Security Institute zeigen
- Wo die Einordnung von Anthropic auf Widerspruch trifft
- Was Opus 5 für Sicherheitsteams ändert
- Häufige Fragen
- Was kostet Claude Opus 5?
- Wie unterscheidet sich Opus 5 von Claude Fable 5?
- Welche Cybersecurity-Aufgaben blockiert Claude Opus 5?
Der Release erfolgte am 24. Juli 2026 auf allen Plattformen. In Claude Max ist Opus 5 der neue Standard, in Claude Pro die stärkste Option. Der Preis bleibt auf dem Niveau von Claude Opus 4.8 und damit bei der Hälfte des Fable-5-Preises.
Was Opus 5 in den Benchmarks leistet
Auf dem Coding-Benchmark Frontier-Bench v0.1 übertrifft Opus 5 nach der offiziellen Ankündigung von Anthropic alle anderen Modelle. Dabei erreicht die neueste Variante von Opus mehr als die doppelte Leistung von Claude Opus 4.8 und verursacht zugleich geringere Kosten pro Aufgabe.
Den Rechenaufwand pro Anfrage legen Kunden über eine Aufwandsstufe selbst fest. Eine höhere Stufe bringt bessere Ergebnisse, eine niedrigere senkt Token-Verbrauch sowie Wartezeit. Nach Messungen von Anthropic liegt Opus 5 im CursorBench 3.2 nur knapp hinter Fable 5. Im Maximum fehlen weniger als 0,5 % zur Bestmarke, bei halben Kosten pro Aufgabe. Bei OSWorld 2.0, einem Benchmark für Computernutzung, schlägt Opus 5 die Bestmarke von Fable 5. Dafür fällt gut ein Drittel der Kosten an. Bei den Listenpreisen auf der Claude Platform liegt Opus 5 auf dem Niveau des Vorgängers.
| Modell | Input pro Million Token | Output pro Million Token |
|---|---|---|
| Claude Opus 5 | 5 US-Dollar | 25 US-Dollar |
| Claude Opus 4.8 | 5 US-Dollar | 25 US-Dollar |
| Claude Fable 5 | 10 US-Dollar | 50 US-Dollar |
Warum die Cyber-Sperren seltener greifen
Klassifikatoren sind automatische Prüfschichten, die Anfragen und Ausgaben bewerten und bei Verdacht blockieren. Mit diesen Schutzmechanismen darf Opus 5 Schwachstellen in Quellcode suchen. Blockiert bleiben binärbasierte Schwachstellensuche, Penetrationstests und die Entwicklung von Exploits. Ein Exploit ist der fertige Angriffscode, der eine gefundene Schwachstelle tatsächlich ausnutzt. Die binärbasierte Suche sperrt Anthropic nach eigener Darstellung, weil dieses Vorgehen häufiger bei Angreifern auftritt. Im Cyber-Bereich gilt laut System Card der Klassifikator von Claude Fable 5 auch für Opus 5. Einzige Ausnahme ist die Freigabe der Schwachstellensuche im Quellcode. Die Lockerung bezieht sich damit auf Fable 5, nicht auf Opus 4.8.
Anthropic erwartet auf Basis eigener Tests, dass diese Sperren rund 85 % seltener eingreifen als bei Fable 5. Betroffen sind vor allem die Fehlalarme. Die System Card dokumentiert, dass Opus 5 bei defensiven Aufgaben deutlich seltener blockiert als Fable 5. Dazu zählen sicheres Programmieren, das Schließen bekannter Schwachstellen und die Reaktion auf Sicherheitsvorfälle.
Tatsächlich schädliche Anfragen fangen die Klassifikatoren dagegen weiterhin nahezu so zuverlässig ab wie bei Fable 5. Für die binärbasierte Schwachstellensuche sinkt die Blockrate nur geringfügig. Markierte Anfragen in Claude.ai, Claude Code und Claude Cowork landen standardmäßig bei Opus 4.8. Über die API lässt sich dieses Ausweichmodell ebenfalls aktivieren.
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