Apple verliert Vision-Pro-Chef Paul Meade an OpenAI
KI-generiert mit ChatGPT
Der US-amerikanische Hard- und Softwareentwickler Apple verliert einen seiner wichtigsten Manager. Paul Meade, Vizepräsident für die Vision Pro und die kommenden KI-Brillen, wechselt zu OpenAI. Dies berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Meade verstärkt beim kalifornischen KI-Lab das Hardware-Team rund um den früheren Apple-Designchef Jony Ive. Der Wechsel kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Apple seine Führung neu ordnet.
Wer ist Paul Meade?
Meade leitete seit 2017 die Vision Products Group bei Apple. Er war rund sieben Jahre lang für die Entwicklung der Vision Pro verantwortlich. Zuletzt verantwortete Meade auch die KI-Brillen, die der US-Konzern im kommenden Jahr auf den Markt bringen will. Zuvor war Meade am iPhone und iPad beteiligt. Seine Nachfolge tritt der bisherige Stellvertreter Fletcher Rothkopf an.
Bei OpenAI trifft Meade auf bekannte Gesichter. Neben Jony Ive arbeiten dort bereits die Ex-Apple-Manager Tang Tan und Evans Hankey. OpenAI hatte Ives Hardwarefirma i/o 2025 für mehrere Milliarden übernommen und baut seither eine eigene Gerätesparte auf.
Warum verlässt Meade Apple gerade jetzt?
Den Hintergrund bildet laut Bloomberg ein interner Umbau bei Apple. Hardware-Chef John Ternus wird zum 1. September 2026 Geschäftsführer von Apple. Die Hardware-Sparte leitet seit April 2026 Johny Srouji. Seitdem ist der neue Entwicklungs-Vizepräsident Tom Marieb für Meades Team zuständig.
Diese Umstellung soll mehreren Apple-Managern sauer aufgestoßen sein. Laut Bloomberg fühlte sich Meade degradiert. Der Wechsel reiht sich in eine Serie von Abgängen ein. Auch Google und Meta werben verstärkt Spitzenpersonal aus Cupertino ab. OpenAI übte diese Anziehungskraft zuvor schon auf andere prominente Köpfe aus. Der Konzern hatte den Gründer des quelloffenen KI-Agenten OpenClaw, Peter Steinberger, ins Codex-Team geholt. Jahrelang war Apple selbst das Unternehmen, das die besten Köpfe der Branche abwarb.
Welche Produkte Meade konkret mitentwickelt, ist bislang nicht bekannt. OpenAI arbeitet nach eigenen Angaben an mehreren KI-Geräten. Die Gerüchte reichen bis zu einem eigenen Smartphone. Ob aus prominenten Neuzugängen ein Gerät wird, das am Ende jemand kauft, bleibt offen. Der Friedhof der KI-Hardware von Humane bis Rabbit ist noch frisch.
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