Anthropic verbindet Claude mit Photoshop, Blender und Ableton
KI-generiert mit ChatGPT
Anthropic hat neun neue Claude-Connectoren für kreative Software vorgestellt. Die Liste umfasst Adobe Creative Cloud, Blender, Autodesk Fusion, Ableton, Splice, SketchUp, Affinity by Canva sowie Resolume Arena und Wire.
Der Adobe-Connector greift auf über 50 Werkzeuge der Creative Cloud zu, darunter Photoshop, Premiere und Express. Nutzer beschreiben das gewünschte Ergebnis in natürlicher Sprache und der Connector orchestriert die passenden Werkzeuge.
Der Blender-Connector setzt auf das Model Context Protocol. MCP ist ein offener Standard, mit dem KI-Modelle und externe Werkzeuge in einer einheitlichen Sprache miteinander reden. Der Blender-Connector wurde von den Blender-Entwicklern selbst gebaut. Über die Python-API können 3D-Künstler ganze Szenen analysieren, debuggen und per Skript stapelweise verändern. Weil der Connector auf MCP basiert, funktioniert er auch mit anderen großen Sprachmodellen.
Ableton liefert Antworten auf Basis der offiziellen Live- und Push-Dokumentation. Splice ermöglicht die Suche im Sample-Katalog direkt aus Claude heraus. Affinity automatisiert Routine-Arbeiten wie Bildanpassungen, Layer-Umbenennungen und Datei-Exporte. Resolume Arena und Wire öffnen sich für VJs und Live-Visualisten.
Anthropic begleitet den Schritt mit einem Bildungsprogramm an drei Hochschulen. Mit dabei sind die Rhode Island School of Design, das Ringling College und Goldsmiths in London. An der RISD läuft der Kurs Art and Computation. Am Ringling College trägt das Programm den Titel Fundamentals of AI for Creatives. Goldsmiths startet das MA/MFA-Programm Computational Arts. Studierende und Lehrkräfte erhalten Zugang zu Claude sowie den neuen Connectoren.
Adobe hat am 15. April 2026 mit Firefly AI Assistant einen eigenen Agenten für die Creative Cloud angekündigt. Die öffentliche Beta läuft seit dem 27. April 2026. Beide Produkte greifen auf dieselbe Werkzeugkette zu, sind aber unterschiedlich eingebettet. Firefly AI Assistant arbeitet innerhalb der Adobe-Apps, der Claude-Connector setzt im Chatfenster an.
Die neueste Veröffentlichung passt zu den aktuellen Office- und Creative-Integrationen des KI-Labs. Den Anfang machte Anthropic im April mit Claude for Word.
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